GemeindeversammlungDie Gemeindeversammlung ist die zentrale Zusammenkunft einer Kirchengemeinde, in der jedes Mitglied ab dem 16. Lebensjahr die Möglichkeit hat, über das Geschehen in der Gemeinde mitzubestimmen. Sie findet etwa einmal im Jahr statt. Um den zeitlichen Aufwand gering zu halten, wird sie vom Vorstand vorbereitet (Aussendung von Berichten, Erstellen von Präsentationen, Tagesordnung) und dauert dann üblicher Weise ca. 2 Stunden.

Die wichtigsten Aufgaben der Gemeindeversammlung sind:

  • sie diskutiert und beschließt, wie das Gemeindeleben funktionieren soll und welche Aktivitäten gesetzt werden,
  • sie wählt den Pfarrer und den Gemeindevorstand,
  • sie nimmt die Berichte von Pfarrer und Vorstand entgegen und diskutiert sie,
  • sie entlastet den Vorstand bezüglich der Jahresbudgets,
  • sie stellt Anträge an die Bistumssynode,
  • sie wählt die Abgeordneten zur Bistumssynode und gibt ihnen Aufträge für die Vertretung der Gemeinde.

Das Wichtigste: In unserer Kirche kommt die Gemeindeversammlung zu Mehrheitsbeschlüssen, die für Pfarrer/in und Vorstand tatsächlich verbindlich sind! Es gibt also echte Mitbestimmung.

Der aktuelle Gemeindevorstand ist seit Jänner 2012 im Amt. Den Vorsitz führt Ing. Günter Franz, welcher die Kirchengemeinde zusammen mit Pfarrer Mag. Martin Eisenbraun nach außen vertritt. Der Gemeindevorstand (inkl. der Geistlichen) trifft sich über das Kirchenjahr 3-4 Mal, berät die Anliegen der Gemeinde, prüft und verantwortet die Finanzgebarung und versucht, den Weg der Gemeinde durch Initiativen zu gestalten. Die Mitglieder sind darüber hinaus in diversen Funktionen ehrenamtlich aktiv.

Der aktuelle Gemeindevorstand stellt sich hier vor:

Waltraud Eichinger

Waltraud Eichinger, geb. 1966, verheiratet, 1 erwachsener Sohn, seit Kindheit Altkatholikin.

Ich habe viele verschiedene Zeiten in der altkath. Kirche live miterlebt und bin heute froh darüber in einer jungen, schwungvollen und trotzdem traditionellen Gemeinde mein persönliches Engagement einbringen zu können.

Andrea Fleischhacker

Andrea Fleischhacker, geb. 1966 in Salzburg, beruflich tätig im Bereich Interne Revision.

Röm.-kath. getauft, nach unserer Trauung durch Pfarrer Martin Eisenbraun im Jahr 2002 der Altkatholischen Kirchengemeinde Salzburg beigetreten. Ich fühle mich in unserer Kirchengemeinde mit ihrer offenen und ehrlichen Umgangsform bestens aufgehoben und für das Leben gestärkt.

Günter Franz

Ing. Günter Franz, geb. 1960 in der Stadt Salzburg, Elektrotechniker, verheiratet, 2 Kinder.

In der Altkatholischen Kirche haben wir eine Gemeinschaft gefunden, in der besonders für unsere Kinder viel Raum ist für spirituelles, intellektuelles und persönliches Wachstum in einem Geist, der über die Belange des Alltäglichen hinausgeht und auch für uns "Erwachsene" eine notwendige Ergänzung und Erweiterung der Sicht auf die Welt und Orientierung darin darstellt.

Rainer Lehenauer, geb. 1970, verheiratet, 3 Kinder (zwei davon bereits erwachsen), wohnhaft in der Stadt Salzburg, Angestellter im Vertriebsaußendienst.

Seit der Hochzeit mit meiner Frau bin ich der altkatholischen Kirche Salzburg beigetreten. Ich erlebe die Altkatholiken als eine lebendige und in der realen Gesellschaft verortete Kirche mit all ihren Ausprägungen. Ich bin gerne ein Teil dieser Gemeinschaft. Die Mitarbeit im demokratischen Gremium dieser Gemeinschaft ist eine spannende Aufgabe.

Konrad Oberwimmer

Mag. Konrad Oberwimmer, geb. 1982, verheiratet, 2 Kinder, wohnhaft im nördlichen Flachgau, sozialwissenschaftlicher Angestellter.

Ich bin 2008 aus positiven Gründen in die altkatholische Kirche übergetreten. Obwohl ich damals mit meiner Herkunftskirche auch noch irgendwie leben konnte, war ich von der Offenheit im theologischen Denken, den liberalen Ansichten, den synodalen Strukturen und der lebendigen Gemeinschaft der Salzburger Kirchengemeinde schwer beeindruckt. Diese Dinge sind mir nach wie vor sehr wichtig. Heute kann ich mir keinen anderen Weg mehr vorstellen und freue mich, zusammen mit meiner Familie ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein!

Dr. Heinrich Salfenauer, geb. 1950, verheiratet, 2 Kinder wohnhaft in der Stadt Salzburg, Kommunikationstrainer, Personal- und Unternehmensberater.

Es waren die Offenheit und die kritische Auseinandersetzung mit theologischen Fragen, die für mich und meine Frau starke Motive waren, uns bewusst um die Aufnahme in die altkatholische Kirche zu bemühen. Eine Gemeinschaft ohne Ausgrenzung, Mitbestimmungsmöglichkeiten, die nicht nur so heißen, sondern echte sind, Feiern, die Feiern und keine Mühsal sind, das sind Bilder, die mir einfallen, wenn ich jemandem die altkatholische Gemeinde in Salzburg beschreiben soll. Und weil alle eingeladen sind, niemand ausgegrenzt wird, deshalb bin ich gerne dabei.

Foto von Fritz-Peter Winkler

Fritz-Peter Winkler, geb. 1950 in Bludenz, Vorarlberg, selbstständiger Kaufmann von 1975 bis 2005 in den Branchen KFZ-Technik und EDV, jetzt in Pension. Zwei Söhne, verwittwet.

Aufgewachsen in einer sehr katholisch geprägten Familie. Vier Jahre Internat in Graz (Marieninstitut) zur Vorbereitung auf das Priesterseminar. Mein Berufswunsch als Lehrer zu arbeiten wurde in Rahmen der Ausbildung von der Einengung durch Vorschriften aufgelöst. Nach dem Austritt aus der röm.-kath. Kirche war ich lange auf der Suche nach einer Gemeinschaft in der Toleranz, Anerkennung und harmonische Gemeinsamkeit gepflegt werden. Die Personen der altkatholischen Kirche in meiner Vorarlberger Gemeinde haben die gewünschte Gemeinschaft vorgelebt, deshalb habe ich mich dieser Gemeinschaft angeschlossen.

 

 

Eine Kirchengemeinde - noch dazu eine, die beständig wächst - kann nicht von den "Angestellten" (Pfarrer/in, Sekretär/in) alleine lebendig gemacht werden. Um so viele Aktivitäten und Veranstaltungen durchzuführen, bedarf es einer großen Schar ehrenamtlicher Helfer/innen, die verschiedene Bereiche des Gemeindelebens abdecken:

  • Ehrung Martha Glückregelmäßige Dienste rund um den Gottesdienst
  • Mitwirkung beim Vinzibus
  • tatkräftige Unterstützung bei diversen Hochfesten und besonderen Feiern
  • Homepage, Technik und Fotos
  • Herstellung und Versand des Gemeindebriefs
  • Mitarbeit bei der Gestaltung des Kirchenraums (z.B. Weihnachtsschmuck)
  • diverse Reinigungs- und Reparaturarbeiten
  • Vertretung nach außen
  • schlichte Bereitschaft, spontan mitzuhelfen
  • uvm.

Die Gemeindeversammlung bestätigt alle paar Jahre die Ehrenamtlichen in ihren Aufgaben. So erfährt das Ehrenamt in unserer Kirche die nötige Wertschätzung und es erleichtert die Kommunikation, zu wissen, wer was macht. Wenn Sie mithelfen wollen: Unser Pfarrer bespricht gerne mit ihnen, welches Engagement zielführend ist!
Bild rechts: Frau Martha Glück wurde anlässlich des Bischofsbesuchs im Oktober 2013 für ihr langjähriges Engagement in der Kirchengemeinde geehrt.

Aus Datenschutzgründen wurde auf der Homepage verzichtet, eine Liste der Ehrenamtlichen anzuführen. Unser Dank gilt allen, die mit ihrem Engagement zum Gelingen des Gemeindelebens beitragen!